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Info

Monis Rache dreht ihre dritte Runde!

Die dritte Runde des kollektiv organisierten Kultur- und Musikfestivals findet am 19.-22. Juli 2018 wieder auf dem Tutower Flugplatz statt.

Die Webseite hat sich dieses Jahr gefüllt und wir hoffen, dass ihr alle relevanten und für euch & uns wichtigen Infos hier findet - wenn ihr Fragen habt, die auf dieser Seite nicht beantwortet werden, schickt gerne eine E-Mail an kontakt@monisrache.wtf.

Verhaltensregeln

Bei Monis Rache zwickt dir niemand in die Nippel, es sei denn du bittest uns darum.

Um allen Menschen eine positive Festival-Erfahrung zu ermöglichen, möchten wir aber auf einige wichtige Punkte hinweisen:

Rassistische, sexistische, homofeindliche und andere gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit wird nicht toleriert!

Das Tragen völkischer, nationalistischer, rassistischer, sexistischer, homofeindlicher etc. Symbole und Marken (z.B. Thor Steinar), welche diese Ideologien verkörpern, führt zum Ausschluss vom Festival (und du musst das Festival-Gelände umgehend verlassen).

Bitte respektiere die Privatsphäre anderer Menschen auf dem Festival, auch wenn du Fotos machst. Jeder Mensch hat das Recht anonym zu bleiben. Lichtet nur Menschen ab, die wissen, dass sie fotografiert werden und das auch wollen. Macht keine Fotos von/an Orten, an denen sich viele Menschen aufhalten, da ihr unmöglich alle um Erlaubnis fragen könnt.

Verhaltensempfehlungen

In unserer Gesellschaft gibt es einige Regeln, viele davon rassistisch und sexistisch. Da wir diese herrschenden Verhältnisse aufbrechen wollen und noch nicht wissen wie es anders gehen soll, stellen wir dem unsere eigenen Verhaltensempfehlungen entgegen.

Die Bitte an alle Cis-Männer auf unserem Festival nicht oberkörperfrei herum zu laufen, ist eine dieser Verhaltensempfehlungen. Dafür haben wir ein bisschen Gegenwind bekommen, was etwas ist, dass wir grundsätzlich erst einmal begrüßen. Jeder Versuch einer Veränderung schafft auch seine Gegner. Das ist normal und für eine kritische Auseinandersetzung unabdingbar. Wir freuen uns über berechtigte und wohlwollende Kritik, denn mit Hilfe dieser Anregungen können wir besser werden. Reaktionäres Gepöbel ist unkonstruktives “Stammtisch-Verhalten” und deshalb unerwünscht.

Awareness

Wir alle wünschen uns ein Festival, auf dem alle Menschen sich wohl und sicher fühlen können, wir wollen aus dem gesellschaftlichen Hamsterrad ausbrechen und etwas Alternatives schaffen. Leider jedoch können gesellschaftliche Machtverhältnisse auch auf Monis Rache nicht ausgeklammert werden. Auch hier kann es zu Diskriminierungen, Grenzüberschreitungen oder sonstigem Scheißverhalten kommen. Für ein achtsames und respektvolles Miteinander sind wir alle verantwortlich. Deshalb gilt: Seid euch bewusst, dass wir alle unterschiedliche Grenzen haben und achtet aufeinander! Es wird während des Festivals rund um die Uhr eine Awareness-Struktur geben. Wenn ihr euch unwohl fühlt, reden möchtet, Unterstützung im Umgang mit grenzüberschreitenden oder verletzenden Situationen wünscht kommt vorbei! Auch wenn ihr Situationen beobachtet, die euch komisch vorkommen, ihr aber nicht wisst wie ihr euch verhalten sollt könnt ihr auf uns zukommen.

Kinder

Monis Rache ist leider kein Ort für Kinder, da es keinen sicheren Rückzugsort für Familien und keine unterstützenden Strukturen geben wird. Das ist schade und wir arbeiten daran, dass das nächstes Jahr anders wird. Für dieses Jahr gilt: Auf dem gesamten Festivalgelände (inklusive Campingbereich) sind keine Kinder erlaubt. Bitte respektiert diese Entscheidung und bringt uns nicht in die missliche Lage euch abweisen zu müssen, weil ihr doch mit Nachwuchs angereist seid.

Camping

Bitte versucht nicht auf dem Zeltplatz zu Großgrundbesitzer_innen zu werden, es gibt genug Platz für alle. Leere Zelte von Freunden aufzustellen ist nicht besser als im Sommerurlaub die Liege mit einem Handtuch als euren Besitz zu markieren. Seid bitte solidarisch bei der Zeltplatz-Nutzung. Wir wollen keine “Wer zuerst kommt, mahlt zuerst”-Mentalität. Grenzt euch nicht schon beim Ankommen von euren Nachbarn ab. Legt eure Camps zusammen, rückt eure Zelt noch einmal um, wenn ihr merkt ihr braucht den Platz nicht. Diejenigen die aus allerlei nachvollziehbaren Gründen erst etwas später kommen, werden es euch mit guter Laune danken.

Es ist möglich mit Wohnmobil/Anhänger auf den Campingbereich zu fahren. Das Festival- und Campinggelände bietet leider keine kindersicheren Rückzugsorte. Wir bitten euch außerdem, keine Haustiere mitzubringen. Wenn ihr Hunde auf dem Gelände seht, gehören diese zu Menschen, die seit Wochen am Aufbau beteiligt sind. Bitte versteht diese Ungleichbehandlung. Es gibt neben den festivalbekannten Dixi-Klos auch feststehende Toiletten und Duschmöglichkeiten. Das Gelände ist leider nicht barrierefrei.

Verpflegung/Versorgung

Wasser: Trinkwasser gibt es zur freien Entnahme, jedoch nur auf dem Festivalgelände. Der Zeltplatz wird mit Brunnenwasser versorgt, welches wir nicht als Trinkwasser ausschreiben können.

Essen: Wie üblich wird es mehrere vegetarisch/vegane Essensstände geben. Dabei werden wir dieses Jahr dafür sorgen, dass es rund um die Uhr etwas zu essen gibt.

Kiosk: Der Kiosk versorgt mit allerlei nützlichen Dingen, die entweder gern vergessen, verloren oder verbraucht werden. Was ihr dort nicht bekommt gibt es in der Kaufhalle in Tutow.

Dorfplatz

Als Begegnungsstätte und Zentrum von Austausch, Schauspiel und Darbietung. Dreh- und Angelpunkt von Monis Auseinandersetzung mit dem echten Leben. Wie in jedem Dorf geht es hier um den Austausch von Erfahrungen, Wissen, Halbwissen, Geheimnissen und Tratsch. Hier zeigt Moni ihr rebellisches Gesicht und sinniert über’s Zusammenleben, Verständigung und Veränderung durch Aktion und Aufstand. Durch Workshops, Vorträge und Infomaterial zu politischen Themen soll hier die kritische Auseinandersetzung mit der hinter sich gelassenen Realität ermöglicht werden. Der Dorfplatz bietet einen Raum der Abwechslung – vom alltäglichen Leben und vom hedonistischen-Festivalalltag. Das bunte Treiben hat hier kein Ende, aber einen anderen Grundton. Tagsüber rüsten wir uns für den Terz, abends schauen wir aufrührerische Vorstellungen und tauschen uns bei der anschließenden Zecherei am Feuer aus. Damit dies nicht an der materiellen Wirklichkeit scheitert gibt es auch Essen und Getränke auf dem Dorfplatz. Die Gewerkschaften, die zu dieser Konstellation beitragen sind: die Schnapskiste, das Awareness-Team, der Kiosk der Infopunx, Sonics Psycare (psychedelische Ambulanz), eine KüfA, ein Infomarkt mit Ständen & Siebdruck, sowie die Workshop-Crew.

Wer noch Vorschläge, Ideen und Wünsche für den Dorfplatz bzw. für bestimmte Workshops hat kann gerne eine E-Mail mit einer kurzen Beschreibung und Kontaktdaten an workshops@monisrache.wtf schicken.

Genauere Infos zum Programm findet ihr voraussichtlich im Mai auf der Website.


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